100 Jahre alt ist nun das 26m hohe Bauwerk, welches zu Ehren der 1905 verstorbenen Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar errichtet wurde. Am kommenden Wochenende dem 23. und 24 Mai findet die Jahrhundertfeier um den Carolinenturm statt, und das Team von www.kaffee-bazar.de wird dabei sein. Bewaffnet mit 3 Espressomaschinen, einer Kaffeekanne, 4 Sorten unserer edlen Plantagenkaffees geht’s auf den 497m hohen Berg. Für eine Menge Unterhaltung scheint gesorgt. Dafür hat sich Wolfgang Grade, Vorsitzender der Kötschberggemeinde stark gemacht.
Ganz im Zeichen von „Sport bei Caroline” steht der Samstag. Eine Mountainbike-Orientierungsfahrt, ein Bergzeitfahren und ein Kötschberglauf finden in der Zeit von 10.00 – 15.00 Uhr statt. Am Sonntag ist „Buntes aus der Region” geplant, dabei hat sich so mancher mächtig ins Zeug gelegt. Wir und Ihr dürfen also gespannt sein.
Eine ausführliche Dokumentation wird folgen. So long..
Kaffee zubereiten an sich kann bereits eine Kunst sein, die gelernt sei will. Doch mit Kaffeekunst im wahrsten Sinne des Wortes ist eigentlich die Kaffeemalerei oder auch „Coffee Art” gemeint. Diese bis heute von Künstlern angewandte Technik entstammt dem Frankreich des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit waren Ölfarben noch nicht sehr beliebt, und die Utensilien daher schwer zu erstehen, oder einfach nur viel zu teuer für die eher arme Künstlergilde. Deswegen griffen einige Künstler auf Alternativen zurück.
Der Kaffee hatte bereits mit Ende des 17. Jahrhunderts in Europa Einzug gehalten, und bildete daher nahezu die einzige preiswerte Möglichkeit, sich künstlerisch zu entfalten und zu probieren. Die Maler sammelten bei den vielen Pariser Kaffeehäusern den Kaffeesatz ein und ließen damit auf Aquarellpapier ihr Werk entstehen. In unserer heutigen digitalisierten Welt lässt sich diese Art des Malens durchaus mit der Gestaltung eines Sepiaeffekts vergleichen.
Heute braucht man natürlich nicht mehr auf Kaffeesatz zurückgreifen. Viele Kaffeemaler verwenden lösliche Kaffees für ihre Kunstgemälde. Dabei nimmt man relativ wenig Wasser, und rührt diesen zu einer cremigen Masse an. Letztere wird dann, je nach gewünschtem Farbton, dicker oder dünner aufgetragen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verlor diese Art der Malerei ihre Beliebtheit und geriet langsam in Vergessenheit. Wohl auch weil Ölfarben den neuen Trend setzten und farbige Gemälde von nun an die künstlerisch gestalteten Wände der wohlhabenderen Pariser zieren sollten. Heute wird sie von einigen Künstlern wieder öfters genutzt.
Wer sich gerne ein Bild von dieser Kunst machen möchte, kann sich auf www.justcoffeeart.com einmal umschauen.

Was es nicht so alles gibt. Neben der alljährlichen Kaffeeolympiade , bei welcher jedes Jahr die besten der Besten unter den Baristis, Latte Art´s und Röstmeistern gesucht werden, ist das pandont hierzu das Schmecken der Kaffees.
In Wien fand vergangen Montag der Entscheid zum “Staatsmeister im Kaffeeverkosten 2009″ statt, bei dem ein 27- jähriger Östereicher besten Geschmacksinn bewiesen und den Titel für sich errungen hat. Seine Aufgabe bestand darin in möglichst kurzer Zeit 24 Kaffeeproben zu erkennen. Maximal acht Minuten durfte das Erkennen dauern. Zwei bis drei Minuten benötigten aber wohl nur die schnellsten.
Der junge Österreicher wird nun vom 26. – 28. Juni bei der Weltmeisterschaft in Köln sein Land vertreten.
Quelle: ORF Wien
Äthiopien gilt als die Urheimat des Kaffees. Die Äthiopischen Kaffees zählen zu den besten der Welt. Lange bevor der Kaffee über den Jemen nach Europa gelang, hatte sich das Getränk dort schon etabliert und ist seitdem fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die Legende vom Ziegenhirten, welcher durch seine überaktiven Tiere auf die Kaffeekirsche gestoßen war und seine Entdeckung äthiopischen Mönchen mitteilte, gilt heute fast einvernehmlich als die Entstehung des Kaffees.
Genussvoll wird der Kaffee in Äthiopien – im kulturellen und sozialen Leben spielt dieser eine wesentlich bedeutsamere Rolle als im Europäischen Raum – vor seinem Verzehr in einer Jahrhunderte alten Zeremonie zubereitet. Diese dient weniger dem Kaffeekonsum, als dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Bevölkerung. So werden Probleme besprochen, Streitereien aus dem Wege geschafft oder einfach nur Plaudereien gehalten. Die Zubereitung beläuft sich in drei Phasen, in welcher man damit beginnt die noch grünen Kaffeebohnen auf einer Schale zu rösten bis diese eine dunkle Bräune erhalten. Danach legt man die Bohnen in einen Mörser, i. d. R. aus Holz und zerkleinert diese bis sie fein genug für den Kaffeeaufguss gemahlen sind. Schließlich füllt man die gemahlenen Bohnen in eine Jebanna und brüht diese auf. Die erste Tasse wird bewusst kochend heiß getrunken um den Genuss und das Aroma in seiner vollen Intensität genießen zu können. Während der zweiten Tasse werden Gespräche mit verschiedensten Themen geführt. Ist die Tasse leer, neigt sich auch das Gespräch dem Ende, denn bei der dritten und letzten Tasse werden dem Besucher Wünsche mit auf den Weg gegeben und Abschiedsfloskeln ausgetauscht.

Der Kaffee ist heute Äthiopiens wichtigster Wirtschaft- und Exportfaktor. Das Land zählt mit zu den fünf größten Kaffee-Exporteuren der Welt und liegt mit 60 Prozent Bohnenanteil weit vor anderen Exportgütern des Landes. Zu den berühmtesten Kaffeesorten zählen der Äthiopien Sidamo und der Äthiopien Yirgacheffe.